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Die Legende vom Vierten König Teil 4

Er folgte dem Leuchten, bis er an die Tore einer großen Stadt kam.

In den Straßen war lärmendes Treiben. Aufgeregte Gruppen von Menschen standen zusammen und wurden immer wieder von Soldaten auseinander gescheucht. Viele zogen hinaus vor die Mauern der Stadt.

Der Menschenstrom riss auch ihn mit - er wusste nicht, warum, aber folgte den Menschen. Er schritt einen Hügel hinauf.

Oben, zwischen Himmel und Erde, waren drei Männer an Kreuze genagelt.

So bestrafte man Verbrecher.

 

Doch was war das?

Sein Stern, der ihn zum König der Könige führen sollte, blieb über dem Mann am Kreuz in der Mitte stehen und leuchtete hell auf.

Die Blicke der beiden Männer trafen sich. Obwohl der Mann am Kreuz sicher sehr leiden musste, lag so viel Güte und eine grenzenlose Liebe

in diesem einen Blick.

 

Wie ein greller Blitz durchzuckte den König die Erkenntnis,

als der Mann am Kreuz starb:

„Das ist der König der Könige, der König der Menschen. Dieser Mann ist der Retter der Welt, den ich mein ganzes Leben lang gesucht habe!“

 

Und noch etwas verstand der alte König jetzt:

Er war ihm, dem König der Könige bereits begegnet –

schon lange Zeit vorher!

Er war ihm begegnet in all den Menschen, denen er in seinem ganzen Leben geholfen hatte:

In dem Kind, das er als junger Mann in Leinen gewickelt und dem er eine Pflegemutter gesucht hatte.

In der Frau und ihren Kindern, die er von den Schulden des Vaters freigekauft hatte.

In den Menschen eines ganzen Dorfes, das er vor den schrecklichen Folgen des Krieges bewahrt hatte. 

In dem Sklaven, dessen Freiheit er mit seiner eigenen erkauft hatte.

 

Ihm, dem König der Menschen, hatte er dabei die ganze Zeit gedient und

für ihn hatte er all die schlimmen Dinge ertragen, ohne dabei das Leuchten seines Sterns zu verlieren. Oder vielleicht hatte er gerade deshalb sein Leuchten nie verloren?

 

Dieses Geschenk war viel größer als alles wertvolle Leinen und funkelnde Edelsteine je sein könnten. Ein größeres Geschenk hätte er dem Retter der Menschen nicht machen können.

Und schlussendlich hatte ihn sein eigenes, inneres Leuchten an sein Ziel geführt.

 

 

 

Und hier die letzten Bilder zum letzten Teil der Geschichte…

Danke für‘s Mitmachen und eine schöne Weihnachtszeit!

 

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