Was uns miteinander verbindet...
Aus gegebenem Anlass mussten sich unsere SchülerInnen während der Zeit der „Corona-Ferien“ überlegen:

Wie bleiben wir trotz aller Einschränkungen miteinander verbunden?
Natürlich wurde viel und laaaaaaange telefoniert!
Ganz up-to-date tauschten sich viele Kinder der zweiten Klassen auch über ihre eigens eingerichtete Gruppe über die Schul.Cloud aus und manch einer entdeckte so die Neuen Medien ganz neu auch für sich.
Viele tippten zum ersten Mal am Laptop oder benutzten Mamas/ Papas Smartphone oder Tablet, um anderen eine Nachricht per Chat oder E-Mail zukommen zu lassen.

Aber wie war das denn eigentlich früher?
Wie trat man miteinander in Verbindung, als es noch kein Telefon oder Internet gab?
Auch das wurde für die 2a zum Thema.

Klar: Man schrieb Postkarten oder Briefe. Also schrieben die Kinder sich gegenseitig und schmückten ihre Nachrichten mit wunderschönen Bildern aus – und manchmal war auch etwas zum Naschen für die Lehrerin dabei (DANKE VIELMALS DAFÜR!).

Die Kinder hatten auch so etwas ähnliches wie ihre eigene Post – die Postboxen nämlich, durch die somit nicht nur Lernaufgaben ausgegeben und abgegeben wurden, sondern auch Mitteilungen an lange nicht mehr gesehene MitschülerInnen vermittelt werden konnten.

Und dann wurden die Kinder noch extremer und schrieben und gestalteten eine Flaschenpost, ohne zu wissen, wer denn dann am Ende die Nachricht aus der Postbox ziehen würde. Manche blieben „klassisch“ bei ausgedachten abenteuerlichen Situationen, in denen sie dringend Hilfe brauchten. Andere wollten sich ganz echt aus ihrer aktuellen (Not-)Lage retten lassen.

Und wie es der Zufall so wollte, tauchte gerade in dieser Zeit eine längst abgelegte und fast vergessene Flaschenpost auf, die uns ein liebenswürdiger Finder vor einiger Zeit hat zukommen lassen:

Eine echte Flaschenpost vom November 2015!

Die damaligen Zweitklässler der Bilharzschule hatten diese irgendwann einmal abgeschickt und nun kam sie hier wieder an.

So hat letztendlich auch ein eigentlich einseitiges Kommunikationsmedium etwas geschaffen, was wir alle in den letzten Monaten immer mehr zu schätzen gelernt haben – eine Verbindung zu anderen! Sogar zu Kindern, die uns schon lange verlassen haben.

Vielen herzlichen Dank an den Finder und viele liebe Grüße an unsere Ehemaligen!

Wir hoffen, es geht euch gut!

Und in diesem Sinne: 
Bleibt in Verbindung!